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    Unser geliebter Prophet, der vorzüglichste und wertvollste Mensch aller Zeiten, wurde geboren. Man gab ihm den Namen Muhammad.

  • 571

    Der Prophet wurde einer Amme übergeben. Seine Amme Halima freute sich über den Propheten. Sie fühlte sich bereichert durch seine Anwesenheit.

  • 574

    Unser Prophet wuchs dank der Milch seiner Pflegemutter Halima heran, und kehrte in den Schoss seiner Mutter Amina als ein Junge zurück.

  • 575

    Als seine Mutter starb, zog der Prophet zu seinem Großvater. Sein Großvater nahm ihn mit offenen Armen auf.

  • 577

    Nachdem sein Großvater gestorben war, lebte unser Prophet zusammen mit seinem Onkel. Er ging mit ihm auf lange Reisen. Sein Onkel lehrte unserem Propheten den Handel.

  • 589

    Der Prophet schloss sich mit den guten Leuten der Stadt Mekka zusammen. Er nahm am Hilf al-Fudul Abkommen teil.

  • 594

    Unser Prophet war auch ein erfolgreicher Händler. Er führte eine große Karawane in die Stadt Busra. Er verübte seinen Beruf, mit dem er seinen Lebensunterhalt bestritt, auf beste Weise.

  • 594

    Unser Prophet heiratete Khadidscha. Als Muhammad zum Propheten bestimmt wurde, war Khadidscha die Erste, die an ihn glaubte und sie liebte ihn ihr ganzes Leben lang. Sie stand ihm bei allen Schwierigkeiten immer zur Seite.

  • 605

    Die Kaaba war auch vor dem Islam ein heiliges Haus. Der schwarze Stein, Hadschar al-Aswad, war das unantastbare Symbol dieses Hauses. Bei der Wartung des Heiligen Hauses stritten sich die Stämme Mekkas um das Tragen des Hadschar al-Aswad. Einmal, als sie fast darüber in Streit gerieten, breitete unser Prophet sein Kleid auf dem Boden aus. Er legte den heiligen Stein darauf. Die Stämme hielten alle ein Ende des Kleides und trugen den Hadschar al-Aswad zusammen. Somit wurde unter der Leitung unseres Propheten das Problem gelöst, ohne dass ein Streit aufkam.

  • 610

    Auf dem Berg Hira lernte unser Prophet einen Engel kennen. Allah schenkte ihm durch den Engel Gabriel ein Buch. Dieses Buch, das ihm und der ganzen Menschheit den Weg weisen sollte, war der Koran.

  • 610

    Die ersten Verse des Korans forderten zuerst unseren Propheten und mit ihm die ganze Menschheit mit dem Worte „Lies!“ zum Lesen auf „Lies! Im Namen deines Herren, der dich erschaffen hat! Der den Menschen aus einem Embryo erschaffen hat. Lies! Dein Herr ist so großzügig; er brachte dem Menschen alles bei, was er nicht wusste, und auch mit dem Stift zu schreiben.“ Sura al-Alaq, Verse 1. – 5.

  • 613

    Allah befahl ihm, die Wahrheiten, die er ihm beibrachte, seinen Mitmenschen mitzuteilen. Er sagte ihm, dass er die Wahrheiten offen aussprechen solle. Die Wahrheiten sollten nicht verheimlicht werden.

  • 614

    Es warteten schwierige Zeiten auf die Menschen, die an unseren Propheten glaubten. Denn die Menschen, die nicht an ihn glaubten, ließen die Gläubigen nicht in Ruhe und waren ihnen gegenüber feindlich gesinnt.

  • 615

    Die ersten Gläubigen, die in der Stadt Mekka nicht mehr in Frieden leben konnten, vollzogen die erste Auswanderung (Hidschra). Sie wanderten nach Äthiopien aus.

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    Jede Stadt hat ihre eigenen tapferen Helden. So waren die Helden von Mekka Hamza und Umar. Sie waren sehr kräftig. Als sie zu Muslimen wurden, wuchsen durch den Glauben in ihrem Herzen ihre Kräfte noch. Sie waren die furchtlosen Helden der Muslime.

  • 620

    Abu Talip war nicht nur der Bruder des Vaters unseres Propheten, sondern auch ein väterlicher Onkel für unseren Propheten. Als dieser starb, verlor der Prophet seine größte Stütze. Danach starb auch seine geliebte Frau Khadidscha. Der Tod von Khadidscha bedeutete den Verlust seiner Lebensgefährtin und engsten Vertrauten. Dieses ganze Jahr war voll Trauer. Die Muslime bezeichneten dieses Jahr als „das Trauerjahr“.

  • 620

    Unser Prophet erklärte den Pilgern aus den Nachbarstädten den Islam. Eine Gruppe aus Medina glaubte unserem Propheten von Herzen. (1. Vereinbarung von Akaba).

  • 621

    Es waren sehr bedrückende Tage. Alle Türen in Mekka waren den Gläubigen verschlossen. Und genau in dieser Zeit geschah etwas Außergewöhnliches. Unser Prophet machte eine wunderbare „Nachtreise“. Eines Nachts ging er von der Masdschid al-Haram (der großen Moschee in Mekka, in deren Innenhof sich die Kaaba befindet) zur Masdschid al-Aksa (die „fernste Moschee“ in Jerusalem). Dort traf er die vor ihm gesandten Propheten. Dann bewegte er sich weiter in den Himmel, bis zum allerhöchsten Punkt, den er erreichen konnte. Dort unterhielt er sich mit Allah auf eine ganz besondere Weise. Diesem Ereignis wurde der Name Miradsch (Auffahrt) gegeben. Allah schenkte den Muslimen das rituelle Gebet, dank dem sie sich zu ihm erheben konnten. Das Gebet war für die Muslime die Leiter, die sie in den Himmel erhob.

  • 621

    Mus’ab wurde der erste Lehrer des Islam. Er ging nach Medina, um die Menschen aufzuklären und ihnen die neue Religion beizubringen.

  • 622

    Die Einwohner von Medina akzeptierte die islamische Religion als neue Lebensweise. Fast die ganze Stadt wurde in großen Mengen zu Muslimen (2. Vereinbarung von Akaba).

  • 622

    Medina war wie eine lächelnde Mutter. Sie öffnete ihre Arme den Menschen, die Zuflucht bei ihr suchten. Die Muslime begannen nach Medina auszuwandern, um ihre Religion in Frieden ausüben zu können.

  • 622

    Die Feinde dachten, dass sie den Propheten, der alleine in Mekka zurückgeblieben war, töten, und somit den Glauben an einen einzigen Gott vernichten könnten. Somit fassten sie auf ihrer Versammlung den Entschluss, ihn zu töten.

  • 622

    Die Höhle Savr beschützte unsere Propheten und seinen Weggefährten Abu Bakr, als sie von Mekka nach Medina auswanderten.

  • 622

    Als sich unser Prophet auf dem Weg nach Medina in der Stadt Quba befand, wurde dort eine kleine Moschee erbaut.

  • 622

    Vor Medina haben sie zum ersten Mal zusammen das Freitagsgebet gebetet. Das Freitagsgebet bedeutete Einheit und Zusammenhalt. Das Gebet schien auszudrücken: „Zusammen werden wir sehr gute Menschen sein.“

  • 622

    Als unser Prophet sich in Medina niederließ, wurden in seinem Namen ein Haus und eine kleine Moschee erbaut. Die Masdschid al-Nabawi (die Moschee des Propheten) wurde von diesem Tag an der Treffpunkt der Muslime.

  • 622

    Als Gebetsruf wurde der Adhan eingeführt. Wann immer der Adhan ausgerufen wurde, eilten die Muslime zum Gebet, als würde Allah sie rufen. Im Gebet traf man sich mit Allah.

  • 623

    Die Einwohner von Medina gaben den Muslimen aus Mekka nicht nur ein neues Zuhause, sie öffneten ihnen auch ihre Herzen. Somit begann die Bruderschaft zwischen Ansar (Einheimischen) und Muhadschir (Auswanderer).

  • 623

    Ein Teil der Moschee unseres Propheten wurde zu einer Schule umgebaut. Wer die religiöse Lehre besser lernen wollte, wurde sein Schüler.

  • 623

    Die Muslime mussten zum ersten Mal mit den Ungläubigen, die den Gläubigen keinen Lebensraum gestatteten, Krieg führen. In Badr eilten Tausende von Engel den Gläubigen zu Hilfe.

  • 624

    Die Gebetsrichtung (Kibla) der Muslime wurde die Kaaba.

  • 624

    Das Fasten wurde in diesem Monat zur Pflicht. Die Muslime sollten von nun an den Monat Ramadan mit Fasten verbringen und sich somit mit dem Fasten in Geduld gegenüber Schwierigkeiten üben.

  • 624

    Eine Rose unseres Propheten verwelkte; seine Tochter Rukiyya starb.

  • 624

    Um die Bedürfnisse der Armen zu decken und ihnen etwas Geld für das Fest zu verschaffen, wurde die Fitr (Almosensteuer), welche vor dem Ramadanfestgebet verteilt wird, eingeführt.

  • 624

    Am ende des Fastenmonats wurde den Gläubigen ein Fest geschenkt. An diesem Fest kamen alle Muslime zusammen und beteten das Festtagsgebet.

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    Unser Prophet heiratete Aischa.

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    Ali, seit seiner Kindheit unter der Obhut unseres Propheten, heiratete dessen geliebte Tochter Fatima.

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    Das Opferfest wurde zum ersten Mal gefeiert. An diesem Datum wurde erstmals das Zakat (Almosen) eingeführt, damit die Reichen den Armen halfen.

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    Uthman heiratete die Tochter des Propheten, Kulthum.

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    Der erste Enkel, Hasan, kam auf die Welt. Der Großvater war unser Prophet.

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    Es gab eine Schlacht in Uhud. Als die Muslime das Wort, das sie unserem Propheten gegeben hatten, nicht hielten, erlebten sie eine Niederlage. Mit dieser Schlacht lernten die Muslime, wie wichtig es ist, Befehlen zu gehorchen.

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    Der Alkohol wurde aufgrund seiner Schädlichkeit verboten.

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    Der zweite Enkel kam auf die Welt. Husain! Der Großvater war unser Prophet.

  • 627

    Es wurden Gräben gegraben. Die angreifenden Feinde konnten diese Gräben nicht überschreiten. Sie konnten den Muslimen keinen Schaden zufügen.

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    Es herrschte Dürre in Medina. Unser Prophet und seine Freunde beteten für Regen.

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    Das heilige Haus, die Kaaba, wurde auch außerhalb der jährlichen Pilgerreise (Hadsch) besucht. Diese Besuche nannte man Umra.

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    Unser Prophet besuchte das Grab seiner Mutter in Abva.

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    In Hudaibiya wurde das erste große Abkommen getroffen.

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    Der Koranvers al-Fath (der Erfolg) wurde offenbart. Dieser Vers, der über Hilfe und Erfolg berichtet, war ein sehr schönes Geschenk für die Muslime.

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    Unser Prophet wollte, dass jeder an Allah glaubte. Er betete, damit jeder den rechten Weg finden würde. Er schrieb Briefe, die den Islam verkündeten, und schickte sie mit Boten in die Nachbarländer. Die Boten waren wie Tauben, die gute Nachrichten trugen.

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    Noch eine der Rosen unseres Propheten verwelkte. Seine Tochter Zaynab starb.

  • 630

    Unser Prophet machte sich auf, um in seine Heimatstadt zurückzukehren, welche er einst hatte verlassen müssen. Mekka wurde erobert.

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    In der Wüste traf sich unser Prophet mit seiner Milchschwester Schaima, die Tochter seiner Amme, mit der er zusammen aufgewachsen und mit der er auf Sandhügeln gespielt hatte.

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    Tabuk war ein Feldzug, auf dem die Muslime mit Schwierigkeiten geprüft wurden und die Geduldigen den Sieg erlangten.

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    Der Poet Ka’b b. Zuhayr, der ein Zeitgenosse unseres Propheten war, wurde Muslim. Indem der Prophet sein eigenes Kleidungsstück auszog und dieses dem Poeten schenkte, zeigte er seine Wertschätzung für Kunst und Poesie.

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    Das große Götzenbild Lat von Mekka wurde zerschlagen. Lat starb in den Herzen; in denen er auch in Wirklichkeit nie gelebt hatte.

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    Unser Prophet las im Monat Ramadan den Koran zwei Mal vom Anfang bis zum Ende. Jeder Vers des Koran, welchen er und der Engel Gabriel sich gegenseitig vorlasen, war vollkommen korrekt. Um dieses Andenken des gegenseitigen Koranlesens lebendig zu erhalten, lesen wir im Monat Ramadan gemeinsam den Koran.

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    Unser Prophet war alt geworden. In der jährlichen Zeit der Pilgerreise sprach er zum letzten Mal zu seinen Freunden. Er sprach außerordentlich wichtige Worte. Diese Rede wurde als „Abschieds–Khutba“ bezeichnet.

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    Der Prophet unternahm seine letzte Pilgerreise. Zum letzten Mal umkreiste er Allahs Haus sieben Mal mit großer Innigkeit. Dies wurde als Tawaf bezeichnet.

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    Unser Prophet erkrankte und vollendete seine Lebenszeit wie jeder Mensch und starb. Er wurde neben seiner Moschee begraben.

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